koewi.log



koewi.log
©2002–2003 Robert Wiegner   

Stampagen

Vor zwei Jahren ein Interview mit Stefan Merkt gelesen. Zwischenzeitlich vergessen. Gestern zufällig wieder drüber gestolpert. Manchen dürfte die Hommage an Ralf König bekannt sein. Ansonsten fabriziert Merkt Szenen aus der griechischen Mythologie, Kerle und Comicfiguren ... allesamt: Briefmarken und Acryl auf Hartfaser.

Das Phantom



Samstag, 30. November 2002       [Link]

Spam ... [4]

Diesmal was von den Eidgenossen:

Von Simon Ramseier ein netter Artikel über Möglichkeiten und Grenzen der Rückverfolgung von Spam (mit einer Anleitung zum Schreiben von Spam-Beschwerden).
Und von Oliver Bertschinger kommt ein schöner Überblick: Spamflut bewältigen. Nebenbei: Wer sich gerade bei Bertschinger aufhält, sollte auch einen Blick auf seine Übersetzung eines Artikels über Sinn und richtigen Einsatz von doctypes werfen ... [Original auf alistapart.com].
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*Hüstel* ... dezent errötend fällt mir eben auf, daß ich dem koewi.log auch noch keinen URL zum doctype genehmigt habe ... ;o) ... kommt noch ... in Echtigkeit ... versprochen ... nicht gelogen ...


Samstag, 30. November 2002       [Link]

Deutung

Graphologie als Selbstdiagnose ... oder eher: Selbstbeschreibung. Die Diagnose erfolgt online.

Ein vorgegebener Mustertext wird abgeschrieben. Natürlich möglichst in der Alltagsschrift ;o)   Anschließend vergleicht man in zwanzig Schritten Art und Weise der Oberlängen, Unterlängen, Schriftneigung, Wortanfänge ... alles, was ein Schriftbild halt ausmacht. Schließlich noch ein letzter Mausklick und die Diagnose kann ausgedruckt werden.

Und eigentlich war ich durchaus zufrieden. Nur daß meine Frau, als ich ihr die Diagnose unter die Nase hielt, immer an den falschen Stellen genickt hat, gibt mir doch schwer zu denken :o(



Freitag, 29. November 2002       [Link]

Windsor und Manhattan

Ich gestehe: Ich selbst bin nie über den einfachen Standardknoten hinausgekommen. Und wenn dann der Abstand zwischen zwei Krawatten-Tagen mal recht groß geworden ist, braucht es durchaus schon mal zehn Versuche, um das richtige Maß zwischen Genitalzeiger und Bauchauflieger zu finden, kurz: mit dem Krawattenknoten zufrieden zu sein. Dabei ist es ja nun nicht so, daß es da keine Abhilfe gäbe. Auf den Männerseiten bspw. gibt es eine kurze und kompakte Anleitung, auf Wunsch auch als Diashow mit Begleittext (»oben durch und hinten rum«). Auch wer lieber eine Fliege bändigt, wird hier fündig.

Als wahre Fundgrube erweist sich jedoch krawattenknoten.info ... endlich mal eine .info-Domain, die ihrem Namen alle Ehre macht. Es gibt detaillierte Anleitungen, wie man sich am besten vor dem Spiegel postiert und wie man seine Finger halten sollte. Etliche Knotenbindungen werden beschrieben (einige Namen habe ich noch nie zuvor gehört ;o) und zu jedem Knoten werden gleich die passenden Hemdkragen abgebildet. Es gibt Historisches zum Werdegang der Krawatte, eine kleine Farbberatung zum Rumspielen und natürlich auch einen Abschnitt über Damenschals. Und wer immer schon mal wissen wollte, was Krawatte auf indisch oder schwedisch heißt, dem hilft der kleine Sprachführer.

Auch die Krawattenformel, mit der zwei theoretische Physiker vor zwei Jahren durch die Medien geisterten, wird hier noch einmal aufgedröselt ... links – rechts – mitte – auf – ab ... daraus kombiniert gibt es 85 mögliche Arten, eine Krawatte zu binden. Wovon aber maximal 13 einen halbwegs ästhetischen Eindruck hinterlassen.

Bild: Schritte zum Krawattenknoten

Bleibt nur noch die Frage, was eigentlich Krawattenknoten mit Proteinen verbindet ... ;o)



Donnerstag, 28. November 2002       [Link]

Eis und Schnee

In Brügge findet vom 29. Nov.– 6. Jan. das Eisskulpturen-Festival statt. In einem thermischen Zelt mit konstant 10 Grad Minus toben sich 30 Künstler mit Kettensäge, Meißel, Schleifmaschine und Dampfbügeleisen aus. Einfach nur schön.

Plakat: Eiskunstfestival 2002

Einen Blick auf die Sagrada Familia von Gaudi?
[dpa via Rhein-Zeitung]



Mittwoch, 27. November 2002       [Link]

Spam ... [3]
Vergessen: Paul Grahams Artikel A Plan for Spam vom August dieses Jahres. Unbedingt auch durch seine Links (am Fuß des Artikels) stöbern. Allemal interessant und lesenswert ...


Dienstag, 26. November 2002       [Link]

Gesehen bei ...

[the cartoonist]

[1] Came across a website about the History of Police Uniforms while doing some research for another RatSwine cartoon ... quite interesting.

und

[2] James Bama. He is best known for his striking cover illustrations of the Doc Savage novels and the artwork of the Aurora Monster Kits, but what is the fellow doing these days? Well, he's busy painting hyper realistic Wild West scenes and – and this is very strange – chinese people.

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Es gibt doch immer wieder Seiten, wo man sich wünscht, man hätte sie selbst gefunden ;o)


Dienstag, 26. November 2002       [Link]

Spam zwo

Software: Eine Top-10 Liste der Anti-Spam Tools für Windows ... [via dennis80]
Eine kleine Ergänzung hin zur Top-11 ... [via stereolog]

Artikel: Where the heck is all this spam coming from? ... [via the cartoonist]

Diskussion: Gegen und für die absichtliche Verwendung falscher E-Mail-Adressen – bezog sich eigentlich nicht auf das Füttern von SpamBots, läßt sich aber als Pro u. Contra sicherlich auch dahingehend diskutieren.

Links: Rechtliches, allgemeine Infos, Tips ... gute Übersicht.

Sonstiges: Eine kleine und einfache Beschreibung (Was ist Spam? Was kann ich tun?) und ein Artikel über Relays (sinnvoller Einsatz, Mißbrauch, Schutz vor Mißbrauch).



Dienstag, 26. November 2002       [Link]

ASCII-Art

Heute ASCII-Art zu sehen, ist schon seltsam. Wie Käsespießchen mit Weintrauben auf einer Party. Oder Lieder aus der Mundorgel (gibt's wirklich immer noch!) mit Klampfe. Irgendwie gänzlich jenseits der Zeitlinie. Und trotzdem ertappt man sich manchmal bei einem »Ach, is' doch nett!«

In den 60er/70er Jahren waren es hauptsächlich verspielte Programmierer, die ihrem Großrechner ein Eckchen Rechenkraft abzwackten, um einen gerasterten Ché auf breitbahniges Papier zu nadeln. Und heute? Wer beschäftigt sich heute wirklich noch damit?

Einen guten Überblick über Stile, Methoden, Künstler, Tips und Tricks gibt es bei Allen Mullen. Interessant ist auch Normand Veilleuxs Beitrag über die Entstehung einer ASCII-Mona Lisa.

Unter einer anderen URL stellt Mullen eine wirklich umfangreiche Linksammlung zu allem bereit, was irgendwie mit ASCII-Art zu tun hat. Dort findet man auch diverse Software, um entweder Bilder in ASCII oder ASCII in Bilder zu konvertieren. Das bekannteste Programm dürfte Figlet sein – Erstellung von Headlines aus ASCII-Zeichen. Und wer einfach mal ein wenig rumspielen möchte, kann auch online einen ASCII-Generator benutzen ... einfach Text eingeben, Ausrichtung und Stil definieren, do_it klicken und bei Gefallen das Ergebnis kopieren bzw. einen SnapShot machen.

koewi.log ASCII-Art

Ach, is' doch nett ... ;o)


Montag, 25. November 2002       [Link]

Dezente Übelkeit

Eigentlich weiß man es ja. Und es sollte einen nicht mehr überraschen. Aber wenn ein König des Spam aus dem Nähkästchen plaudert, haut's einen wirklich aus den Schuhen. Resignieren? Vielleicht ... es wird halt ein ständiger Kampf bleiben. Und eines lehrt es auf alle Fälle: Mit den »Füttern wir die SpamBots«-Aktionen macht man sich schlichtweg nur was vor.



Montag, 25. November 2002       [Link]

DNS

Lookup, Whois, etc. ...
Schön kompakt, alles beieinander: dnsstuff.com ...

[via dennis80]

PS: Aber die Beschriftung auf dnsstuff ist ja wohl eine Katastrophe. Oder sind meine Augen inzwischen schon dermaßen schlecht? :o(



Sonntag, 24. November 2002       [Link]

d.o.t.

Bereits vor geraumer Zeit haben sich etliche Tattoo-Größen im Verein Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. zusammengeschlossen. Dabei geht es dem d.o.t. vornehmlich darum, sich von rufschädigenden Hinterhof-Scratchern abzusetzen. Es gibt viele Tips und Hinweise zur Hygiene im Studio, zur Pflege frischer Tattoos, Bilder und Muster, Rückblicke auf Conventions und eine kurze Betrachtung über Tattoos in der Werbung.

Ob ich auf meine alten Tage doch noch ... ? – Och nöö, ich glaub' nicht ;o)


Sonntag, 24. November 2002       [Link]

83,6 ... na dann!

Weil er Kopfschmerzen hatte, bin ich erstmals auf der Aspirin-Seite gelandet. Dort gibt es (als Java-PopUp) einen kleinen Fragebogen zur Errechnung des erreichbaren Lebensalters ... living to 100.

Die üblichen Fragen halt: Gewicht und Körpergröße, Rauchen und Trinken, Krebs in der Familie, Sport oder nicht etc., dazu zwei-/dreimal die Frage, ob man unterstützend dieses oder jenes Produkt der Firma zu sich nähme. Anschließend rödelt das Script eine Weile und spuckt schließlich die Zahl aus. Und 83,6 ist ja nun wahrlich nicht schlecht ;o)

Was wohl erst gewesen wäre, wenn ich das Rauchen verneint und den Sport bejaht hätte? Oder: Wenn ich mich als Konsument der beworbenen Produkte geoutet hätte?


Sonntag, 24. November 2002       [Link]

Ober-Bösewichte

In der Regel verlieren Bösewichte im Film. Das muß so sein. Und das ist gut so. Nur: Würden sie den Helden so behandeln, wie ihre anderen Gegner, hätte der rechtschaffene Held keine Chance. Klassische Situation: Der gefangene Held. Jeder weiß: Ein Fingerschnipsen würde genügen, der Held ist tot, der Film ist aus. Aber was passiert: Der Ober-Bösewicht erzählt eine unendlich lange Geschichte, oder läßt sich was erzählen, oder führt ein neues Spielzeug vor, oder überläßt die Drecksarbeit geistig minder bemittelten Subalternen, die sich natürlich sofort übertölpeln lassen.

Nett ist, wenn ein Drehbuch mal etwas mit den klassischen Situationen kokketiert. Goldfinger. Bond hat sich schnappen lassen und liegt mit gespreizten Beinen angeschnallt auf einer Metall(Gold?)-Platte. Ein Laser, der das Metall wie Butter zerschneidet, nähert sich unaufhaltsam Bonds Genitalien. Goldfinger-Fröbe sagt drei süffisante Worte und wendet sich dann anderen Dingen zu. Bond stutzt und zerrt an den Riemen: »Goldfinger ...erwarten Sie, daß ich rede?« – Fröbe dreht sich abschätzig um: »Reden? ... Nein, Mr. Bond, ich erwarte, daß Sie sterben!« – Klasse. Auch wenn meine Sympathien selbstverständlich bei Bond liegen, ist das doch endlich mal eine klare Ansage ;o)

Letztlich geht dann aber natürlich doch wieder alles seinen Gang. Vielleicht hätte Goldfinger sich einfach mal Peter's Evil Overlord List zu Gemüte führen sollen. Nach dem Motto Was ich tun würde, wenn ich jemals Ober-Bösewicht sein sollte hat Peter Anspach dort 100 einfache Regeln aufgestellt. Die eigentlich allesamt einleuchten. Wo wir uns doch immer schon gefragt haben, warum Lüftungsschächte breit genug zum durchklettern sein müssen, warum die Rechner-Monitore mit Geheimdaten immer für jeden sichtbar zur verglasten Wand hin zeigen oder warum die geraubte Unschuld nicht kurzerhand geheiratet wird, statt mit pompösen Vorbereitungen dem Held genug Zeit zu geben ;o)


Samstag, 23. November 2002       [Link]

BB

Im Laufe der Jahre hatte ich schon den Namen vergessen, genauer: einfach nicht mehr dran gedacht. Bruno Bozzetto. Manischer (Zeichen-)Trickfilmer aus Italien. Beginnend 1959 hat er ein recht ansehnliches Werk geschaffen. Ob Einminüter oder abendfüllend, ob auf 35mm, 16mm oder auf Video – ungemein witzig. Und immer eine sehr eigene Handschrift.

West & Soda (1965), VIP – My Brother Superman (1968) und Allegro non troppo (1976), die späte italienische Antwort auf Disney's Fantasia ... Filme, die mir aus der Kindheit in Erinnerung sind.

Und natürlich flasht er inzwischen auch: Yes&No ... ein dyseducational roadmovie, wie er es nennt.


Freitag, 22. November 2002       [Link]

Schwerer Kampf

Schon gut, hast gewonnen!

;o)



Donnerstag, 21. November 2002       [Link]

*catchem!*

Leider Gottes braucht man gar nicht mehr viel Phantasie, um es sich genau so vorzustellen ;o) ... easy way?

[via the cartoonist]


Mittwoch, 20. November 2002       [Link]

Blickwinkel

Stadt. Schuhladen. Über der Tür das Logo als Wortbild. Pumps. Meine Frau geht drinnen auf Jagd, ich stehe gelangweilt draußen und nehme einen Schuh aus dem Regal. Eigentlich sollte ich im Schuh innen dieses Logo sehen. Was ich sah, war jedoch das hier.
Und wat lernt uns dette?

Erstens: Man(n) kann doch Spaß haben im Schuhladen.
Zweitens: Logo-Schneider sollten nicht immer nur an die gängigen Problemfelder (Farbwechsel, Skalierung, Medium) denken, sondern vielleicht auch einfach mal nur ihren Blickwinkel etwas ändern ;o)



Mittwoch, 20. November 2002       [Link]

Weihnachten [t-35]

Will mir nicht jemand eine Freude machen? Von der Zeit her könnte es gerade noch klappen. Ich weiß, die Versandkosten sind etwas happig, aber ansonsten ... Zudem gibt es eine lebenslange Garantie ;o)

Auch das übrige Angebot von Hammacher Schlemmer (kein Bindestrich? kein Ampersand?) ist größtenteils das Stöbern wert. Immer zwischen Lachen und Staunen.

Wer in absehbarer Zeit mal nach New York kommt, sollte unbedingt den Laden in der East 57th Street besuchen.


Dienstag, 19. November 2002       [Link]

User Style ... nordisch

Letzte Woche ist Opera 7 (beta) erschienen. Der Norweger hat eine Menge dazugelernt – v.a. im Umgang mit CSS. Manch anderes hakelt noch ... aber, wie gesagt: halt eine Beta.

Was mir auf Anhieb wirklich gut gefällt, ist der direkte Zugang zu wichtigen Voreinstellungen (Umgang mit PopUps, JS, Animationen, Browser-Identifizierung etc.), beliebig variier- und zuschaltbar. Einfach F12 – und das Menü erscheint.

Aber auch verschiedenste User-Styles sind schnell über das Haupt-Menü (View|Style) zugänglich. Eine wirklich nette Sache. Hier verschiedene Blicke (.gif) auf das koewi.log:

User mode standard [1] ... Accessibility layout [2] ... Images and links only [3] ... Disable tables [4] ... Debug with outline [5] ... Show structural elements [6] ... und ein emulierter Text Browser [7] – wirklich süß ;o)

Richtig spannend ist jedoch Shift-F11. Der Small Screen Modus. Eine Emulation dessen, was Opera (seit langem rührig auf dem PDA-Markt) auf einem PDA- oder einem Handy-Display zeigen würde. Und wenn das Ergebnis auf einem Handy wirklich so aussieht, wie hier in der Emulation, dann – find ich – ist das große Klasse.


Montag, 18. November 2002       [Link]

Stempeln

Seit über einem Jahr nicht mehr reingeschaut. Gleichwohl ...

Chr. Hellers Stempelgeheimnis beeindruckt nach wie vor (großer JavaScript-Zauber!) und macht schlichtweg einfach Spaß. Für die Anglophilen unter uns ist zwischenzeitlich auch eine englische Version klickbar. Und wer dann noch nicht genug hat, sollte einen Blick auf Hellers Kühlschrank werfen ;o)



Sonntag, 17. November 2002       [Link]

Zensoogle
Kannte ich noch nicht ... nette Spielerei mit ernste(re)m Hintergrund.

[via quimbo]


Samstag, 16. November 2002       [Link]

Futtern als Artenschutz

Eine bedrohte Spezies und gleichsam vor dem Aussterben stehend – das traditionelle Butterbrot. Die gebutterte Schnitte hat's aber auch nicht leicht bei der Konkurrenz durch Baguette, Croissant und – neuerdings – auch Sandwich. Dabei hat das Butterbrot schon bald 700 Jahre Geschichte, genauer Kulturgeschichte geschrieben.

Alexander Hüsing, selbsternannter Oberster Stullenretter aus Bottrop, hat vor geraumer Zeit auf butterbrot.de die Aktion zur Rettung des Butterbrotes ins Leben gerufen. Immer mit einem fröhlichen, vielleicht auch manchmal melancholischen Augenzwinkern führt uns der bekennende Schnittenschmierer in die Welt des Butterbrotes. Tips und Tricks zum Backen und zum Belegen, zur Lagerung und zur Wahl der richtigen Butter, Bildergalerien, Cartoons, ein Brettchen-Museum und Erfahrungsberichte aus aller Welt.

Sollten Sie gerade keines greifbar haben, müssen Sie sich nicht grämen: für verantwortungsvolle Butterbrotliebhaber werden kleine Butterbrote auch gerne zur Adoption freigegeben. Erfahrungsberichte junger Adoptiveltern finden sich dann im Butterbrotreport.



Freitag, 15. November 2002       [Link]

dress up

Früher gab es Schnittbögen aus Karton, mit denen man verschiedenen Figuren zu einem neuen Outfit verhelfen konnte. Wer das mochte, wird bestimmt auch Spaß an dieser JavaScript-Version haben: jesusdressup.com.

»Aaaaaaalways look at the bright side of life ... di-dum, di-dum, di-dumdidumdi-dum!« ;o)


Donnerstag, 14. November 2002       [Link]

/0
Black Hole
Andere Sprüche von Steven Wright gibt es hier ... und auf mindestens 996 anderen Seiten. Fast identisch. Sind eigentlich alle Seitenbetreiber in der gleichen Mailingliste? –
Inzwischen gibt es einen regelrechten Steven-Wright-Kult und so ziemlich jeder nette Einzeiler wird ihm zugeschrieben. Aber er ist auch einfach gut ...


Mittwoch, 13. November 2002       [Link]

(n)etikette

Erst dachte ich, meinem Rechner geht jetzt endgültig die Luft aus ...er rödelte und rödelte ... ohne, daß sich beim Mail-Abruf sichtbar etwas getan hätte. Und da es sich um ein normales POP3-Postfach handelt, sieht man auch nicht, was da eigentlich los ist.

In solchen Fällen ist dann ein Tool wie VivianMail sehr hilfreich, ein kleines und kompaktes E-Mail-Programm aus deutschen Landen. Mit einer wirklich schönen und nützlichen Eigenschaft: Man kann auch bei POP3 einen Blick auf den Server selbst werfen (Absender, Dateigröße, Subject) und ggf. direkt auf dem Server löschen.

In diesem Fall wollte mich ein wohlmeinender(?) Freund mit einer 2,2 MB dicken PDF-Datei beglücken. Nein Guido, ich will nicht die Abenteuer von »Schon wieder Penisbruch«-Dieter am Bildschirm lesen. ... oder was auch immer es war.


Dienstag, 12. November 2002       [Link]

Uppps!
Schon wieder ein Tag vorbei. Und spät ist ... Bettzeit. Was bleibt? Schafe zählen. Gute Nacht!


Montag, 11. November 2002       [Link]

Stars

Was haben Fred Feuersteins barfüßig angetriebenes Steinzeitmobil, Bonds Aston Martin und Magnums Ferrari gemeinsam?

Sie sind Cars Of The Stars ... und damit neben vielen anderen Teil eines gleichnamigen Museums in Keswick/Cumbria.

Einmal im Batmobil ... für den nächsten England-Besuch unbedingt vormerken.


Sonntag, 10. November 2002       [Link]

Knifflig

Wahrscheinlichkeit und Erwartungswert, Maximierung und Zustandsübergänge ... so klingt es, wenn ein Mathematiker sich zu Glück und Können beim Kniffeln (auch: Yahtzee) äußert.

Eigentlich ist die Sache ganz einfach, sagt Felix Holderied. Startzustand: leerer Zettel. Endzustand: voller Zettel. Alles andere: Zustandsübergänge. – Und die kann man berechnen? Scheint so ;o)

Praktisch nachprüfen läßt sich dies an seinem Online-Kniffelrechner. Mit einem Klick auf [ok] würfeln, Häkchen setzen, welche liegen bleiben sollen und erneut würfeln. Oben wird angezeigt, was die beste Wahl gewesen wäre und welches Handicap im weiteren Spiel durch die getroffene Wahl entsteht.

Auch übers Kniffeln hinaus gibt es nette Sachen auf Holderieds Seiten zu entdecken, nicht zuletzt geht er der Frage nach: Wie jongliert man eigentlich mit zehn Bällen?


Samstag, 09. November 2002       [Link]

Guter Versuch

I will not sink ...



Freitag, 08. November 2002       [Link]

Marken! – Marken?

Da steht man mal wieder beim Billig-Discounter vor dem Regal und grübelt. Das Joghurt kostet nur knapp die Hälfte von dem im eigenen Lieblings-Supermarkt. Geld sparen und Risiko eingehen? Vielleicht ist es ja auch ein umgelabeltes Markenprodukt – Deckel anders, Inhalt gleich, Sparquote enorm. Aber wie kriegt man das raus?

Volker Schwörer hat sich von seiner Neugier leiten lassen und betreibt entsprechende Herkunftsforschung. Aufgeteilt nach Discountern und Warengruppen kann man auf seiner Seite lebensmittelmarken.de Hersteller und evtl. Warengleichheit nachschlagen. Interessant, wer, wie, was für wen. Bleibt nur die Frage, ob es sich lohnt, 5 oder 6 Discounter abzufahren, um schließlich den gewohnten Warenkorb nach Hause zu bringen ;o)


Donnerstag, 07. November 2002       [Link]

Phantombild 2

Manche Kooperationen sind so interessant wie unerwartet. Die Theaterwissenschaftliche Sammlung im Schloß Wahn zeigt in einer aktuellen Ausstellung Bilder von Schiller, Shakespeare, Mozart, Lessing u.a. ... soweit noch normal. Bei den Bildern handelt es sich jedoch um Phantombilder, die Profis vom BKA anhand der bekannten zeitgenössischen Abbildungen sowie vieler Textdokumente rekonstruiert haben – Phantombilder theaterhistorischer Persönlichkeiten.

Die Austellung Gefunden: Wahnbilder ist vom 11.11.02 bis zum 28.02.03 im Schloß Wahn zu sehen (Mo–Fr, 10.00–16.30 Uhr).

PS: Was sammelt eine Theaterwissenschaftliche Sammlung? – Natürlich Theatralia ... ein wunderschönes Wort ;o)

PPS: Eben erst gesehen, daß www.schloss-wahn.de nur mit dem IE oder einem alten Netscape nutzbar ist; bei Opera oder Mozilla z.B. funktioniert das Aufklappmenü nicht und man kommt über die Startseite nicht hinaus. Schade :o(


Mittwoch, 06. November 2002       [Link]

Kennzeichen

Atze und Berni, Kutte und Manni – die Vorliebe für Namensschilder hinter der Windschutzscheibe scheint bei unseren Königen der Landstraße ungebrochen zu sein. Nicht, daß ich jemals Bedarf dafür gehabt hätte, aber ich habe mich schon manchmal gefragt, wo die Jungs die Schilder eigentlich herhaben. Vielleicht über nummernschilder.de, einem wirklich umfangreichen Shop für Fun-Schilder, original kanadische und US-amerikanische Nummernschilder, Schilder mit dem eigenen Geburtsdatum oder beliebigem Text.

Sven Rost, der Betreiber des Shops, ist auch ansonsten recht agil und steht u.a. dem Betreiberverein des Internationalen Museums für Nummernschilder, Verkehrs- u. Zulassungsgeschichte, kurz: dem Nummernschildmuseum in Großolbersdorf (Sachsen) vor.

Wer eher nicht zu dem Leuten gehört, die sich die Kennzeichen verflossener vierrädriger Freunde übers Bett nageln, ist vielleicht bei kennzeichen.org besser aufgehoben. Dort hält Claudius Schmidt alle Informationen rund um die KfZ-Kennzeichen bereit, die einem hier in Deutschland so begegnen können ... Aufbau und Nummernsysteme, Entstehung und Hintergründe, Spielraum für Wunschkennzeichen, Beantragung und Herstellung der Schilder u.v.m.

Als kleines Schmankerl nebenbei werden übrigens auch die verschiedenen Diplomatenausweise aufgelistet und erklärt.

Und wer sich schließlich doch von der Faszination der Schilder hat anstecken lassen, kann sich sein Kennzeichen sogar als E-Mail-Adresse reservieren lassen (HH-JB007@kennzeichen.org) ... und natürlich auch einen entsprechenden Aufkleber auf der Heckscheibe spazieren fahren ;o)


Dienstag, 05. November 2002       [Link]

Phantombild

»Nein, das Gesicht etwas schmaler ... ja ... und die Augen waren irgendwie, ääh irgendwie finsterer!«

Jeder kennt aus Krimis die Szene, wo ein Polizeizeichner mit künstlerischem und psychologischem Geschick aus Zeugenaussagen ein sogenanntes Phantombild erstellt. Portraits von Verdächtigen oder Vermissten, aber auch Skizzen von Gegenständen.

Auch wenn mittlerweile oft hochmoderne Software eingesetzt wird, die bspw. auch Alterungsprozesse nachvollzieht, um Bilder zurückliegender Fälle in die aktuelle Fahndung einzubeziehen, gibt es sie doch immer noch: die klassischen Polizeizeichner mit Kohlestift und Skizzenblock.

Wer eine etwas spielerischere Variante am Computer ausprobieren möchte, kann sich bei FlashFace versuchen. Kopfform, Augen, Nase, Brille, Kinn und Bart können in beliebigen Variationen kombiniert, skaliert, ausgetauscht und verschoben werden. Länger, kürzer, dicker, dünner, lichter, dichter, gezerrt oder gestaucht – kein Problem. Aber versuchen Sie mal, auf diese Weise gezielt jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis zu skizzieren. Das ist gar nicht so einfach ...


Montag, 04. November 2002       [Link]

Tom Yum Goong

»Bist Du sicher, daß die noch gut ist?« – »Ich hab sie doch neulich erst gekauft.« – »Aber das ist doch schon zwei Jahre her.« – »Nein, höchstens eineinhalb. Und da steht auch ein Datum drauf.« – »Jau, Expiry Date und vier thailändische Zeichen.« – »Quatsch, ich mach die jetzt heiß!«

So kamen wir zum Genuß einer zwischenzeitlich vergessenen Tütensuppe, die meine Frau einst auf einem Zwischenstop in Thailand gekauft hatte. Eine schicke schwarze Schachtel, appetitheischendes Bild, ready to eat! Soupe de Crevette – im Kochbeutel 3–5 Minuten zu erhitzen. Nun, die Suppe war natürlich nicht annähernd so appetitlich wie auf dem Bild, die Crevetten in Farbe und Größe kaum mehr von den Pilzstückchen zu unterscheiden und v.a. war sie – dabei bin ich einiges gewohnt – wirklich ab-grund-tief scharf und kaum zu ertragen.

Natürlich gibt es auch für diese Art Suppen Liebhaber und Interessierte, bspw. Frank Gäbler mit seinem Vergleichstest für Asia-Tütensuppen.



Sonntag, 03. November 2002       [Link]

Verp*** Dich!

Naddels Das-wird-nichts-mehr-mit-uns-SMS an ihren Schlager schreibenden Lover oder Nicht-Lover oder was-auch-immer ging seinerzeit durch die gesamte Schmuddelpresse in Deutschland. Diese Art von Kommunikation erschien so schon absurd genug. Jonah und Chelsea Peretti legen mit rejectionline.com jedoch locker noch einen drauf. Ursprünglich nur für den Eigenbedarf entwickelt, ist für die beiden New Yorker Schwestern inzwischen ein prosperierendes Unternehmen daraus geworden.

Die Grundidee: Liebeskranker Mann nervt Frau. Frau gibt Telefonnummer (natürlich nicht ihre eigene, sondern die von Rejectionline). Mann ruft an und erhält eine heftige Abfuhr nach dem Motto: »Hör zu, Du Spinner, die Frau will nichts von Dir wissen, kapierst Du das nicht? Verp*** Dich endlich und komm bloß nicht auf die Idee, sie weiter zu nerven, Du Langeweiler!«

Natürlich gibt es inzwischen eine große Auswahl verschiedener Sprüche, Beschimpfungen und sonstiger Reaktionen. Einige kann man sich auf der Webseite auch anhören – bei manchen empfiehlt es sich allerdings dringend, den Lautsprecher etwas runterzudrehen ;o) Zur Abwehr angeblicher Filmproduzenten oder Modelscouts stehen Extra-Nummern zur Verfügung. Zudem eigne sich der Einsatz auch beim Umgang mit Gläubigern, Missionaren und Telefonverkäufern. Leider mit einer Einschränkung: Das ganze ist bisher nur für den US-Markt angelegt.

Wer also in Deutschland noch nach einer frischen Geschäftsidee sucht ...



Samstag, 02. November 2002       [Link]



Blog
(c) Fahim A. Farook